Abteilung zur Entlassvorbereitung

Nach erfolgreicher Therapie auf den geschlossenen Stationen erfolgt die weitere Behandlung auf einer der beiden Entlassstationen der Klinik.

Der Schwerpunkt liegt nun auf der Vorbereitung auf die Entlassung. Der Patient erhält Hilfestellung in den lebenspraktischen Bereichen Arbeit, Wohnen und Freizeit. Er lernt noch intensiver, selbstverantwortlich an seiner Therapie mitzuwirken, soweit es ihm im Rahmen seiner Erkrankung möglich ist.

Nach einer Kennenlernphase auf der Entlassstation werden nach einer Überprüfung der Urlaubsadresse die ersten Beurlaubungen tagsüber gewährt. Wenn diese erfolgreich verlaufen, kann der Patient auch über Nacht beurlaubt werden. Dies ist ununterbrochen für maximal 14 Nächte möglich. Nach in der Regel mehreren 14-tägigen Beurlaubungen, in welchen u. a. auch unangekündigte Kontrollen - auch in Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden vor Ort - durchgeführt werden, wird die Aussetzung der Unterbringung zur Bewährung bei Gericht beantragt. Stimmt das Gericht zu, wird der Patient aus dem Maßregelvollzug entlassen und die Weiterbetreuung erfolgt durch die Forensische Nachsorgeambulanz.